
Journaling ist wie ein Werkzeug. Du kannst es auf unterschiedliche Arten anwenden, für verschiedenste Zwecke einsetzen und hervorholen, wann immer du möchtest.
Eine der grundlegenden Funktionen eines Journals besteht darin, Gedanken & Emotionen zu verarbeiten. Indem du sie aufschreibst, hälst du das innere Gedankenkarussell für einen Moment an.
Das kann helfen, Klarheit zu gewinnen, Stress abzubauen, Muster zu erkennen und Probleme zu lösen. Journaling dient auch als Mittel zur Selbstreflexion, denn durch das Aufschreiben denkst du aktiv über vergangene Ereignisse nach, analysierst ihre Bedeutung und lernst im besten Fall daraus.
Das sagt die Wissenschaft
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Stressreduktion und emotionales Wohlbefinden
Eine Studie von Pennebaker und Beall (1986) untersuchte die Auswirkungen des Schreibens über belastende Ereignisse auf das emotionale Wohlbefinden. Die Ergebnisse zeigten eine signifikante Reduktion von Stresssymptomen und eine verbesserte Stimmung bei den Teilnehmern, die regelmäßig Tagebuch führten.
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Verbesserung der psychischen Gesundheit
Die Forschung von Baikie und Wilhelm (2005) ergab, dass Journaling eine wirksame Ergänzung zur traditionellen Therapie sein kann, insbesondere zur Behandlung von Depressionen, Angstzuständen und posttraumatischen Belastungsstörungen (PTBS). Das Festhalten von Gedanken und Gefühlen im Tagebuch ermöglicht es den Menschen, ihre Emotionen zu verarbeiten.
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Stärkung des Immunsystems
Eine interessante Studie von Petrie et al. (1995) fand heraus, dass das Schreiben über traumatische Ereignisse zu einer signifikanten Verbesserung der Immungesundheit führte. Die Teilnehmer, die regelmäßig über ihre Emotionen und Erfahrungen schrieben, zeigten eine gesteigerte Immunität im Vergleich zu einer Kontrollgruppe.